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Eingebettete Mikrosysteme

Eingebettete Mikrosysteme - „Computer, die man nicht sieht“ - gelten als die Schlüsselanwendung der Informationstechnologie in den kommenden Jahren. Ihr Wachstumspotential und ihre Anwendungsvielfalt verbunden mit zahlreichen konzeptionellen und technischen Fragestellungen sind Herausforderung und Chance für Industrie und Forschung gleichermaßen.
Intelligente eingebettete Mikrosysteme übernehmen komplexe Regelungs-, Steuerungs- oder Datenverarbeitungsaufgaben und unterstützen den Menschen auf vielfältige, „intelligente“ Weise, indem sie Signale aus ihrer Umgebung registrieren, analysieren und zur proaktiven Unterstützung des Menschen nutzen. Beispiele finden sich im Verkehrswesen (z.B. in Autos, Eisenbahnen und Flugzeugen), in der Mobilkommunikation, Unterhaltungselektronik, in der Haus-, Gebäude- und Industrieautomatisierung, sowie in der Medizintechnik. Realisiert werden die Systeme durch die Integration von Sensoren, Prozessoren, Spezialhardware und Software. Es werden sowohl technologische als auch algorithmische Kenntnisse benötigt.