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Unter eingebetteten Systemen versteht man Hard- und Softwaresysteme, die eingebettet in umgebende technische Systeme komplexe Steuerungs-, Regelungs- und Datenverarbeitungsaufgaben übernehmen. Für die Erweiterung des Anwendungsspektrums eingebetteter Systeme wird insbesondere der Miniaturisierung der Komponenten sowie der Ausstattung mit Sensorik und Aktorik, d. h. dem Übergang zu eingebetteten Mikrosystemen, eine entscheidende Bedeutung zukommen. Je kleiner solche Komponenten werden, desto größer ist ihre Flexibilität und Mobilität bei sinkenden Kosten, sodass mehr Objekte in einem Gesamtsystem zum Einsatz kommen können und diese mit intelligenter Sensorik und Rechenleistung ausgestattet werden können. Typische Anwendungsfelder eingebetteter Mikrosysteme sind Automobilbau, Luft- und Raumfahrt, Telekommunikation, Steuerung und Regelung von Produktionsprozessen oder auch Instrumented Homes.
Aus dieser Vision ergibt sich ein hoher Entwicklungsbedarf an Methoden für den Entwurf, den Betrieb und das Testen von eingebetteten Mikrosystemen. Die entsprechende Forschung hat insbesondere den winzigen Abmessungen der Mikrosysteme, der sich daraus ergebenden Ressourcenbegrenztheit sowie den oft harten Umgebungsbedingungen Rechnung zu tragen, denen Mikrosysteme ausgesetzt sind.
Die Universität Freiburg bietet mit einer bundesweit einmaligen Konstellation eines Instituts für Informatik IIF und eines Instituts für Mikrosystemtechnik IMTEK ein ideales Umfeld für die Bearbeitung des Themas.