Blended learning inkl. tutorieller Betreuung (Vorlesung mit Übung)
Unregelmäßig
Deutsch
Eines von 10 angebotenen Vertiefungsmodulen, eingeordnet in die Richtung „Technik“. Diese Module können von den Studierenden – da unabhängig voneinander – in der laut Studienplan benötigten Anzahl belegt werden.
Grundlagen von eingebetteten Systemen und Technischer Informatik
Im Rahmen des Studiengangs IEMS:
Die Studierenden erlernen die grundlegenden Methoden für Echtzeitbetriebssysteme. Insbesondere werden die wesentlichen Unterschiede zwischen Standardbetriebssystemen und Echtzeitbetriebssystemen für Eingebettete Systeme sowohl hinsichtlich der Anforderungen als auch hinsichtlich der Realisierungskonzepte (insbesondere im Bereich des Scheduling) vermittelt. Die Studierenden haben Kenntnisse der wichtigsten Funktionen von Echtzeitbetriebssystemen sowie Programmiererfahrung mit Echtzeitsystemen.
Die Vorlesung beschäftigt sich nach einem kurzen Überblick über Standard-Betriebssysteme und hardwaremäßige Voraussetzungen für die Implementierung von Betriebssystemen mit Betriebssystemen für Eingebettete Systeme und der Frage wie Anforderungen bzgl. Echtzeitfähigkeit erfüllt werden können. Dazu gehören insbesondere Methoden, die obere Schranken für die Laufzeit von Prozessen sicherzustellen („Worst Case Execution Times“) und Scheduling-Verfahren, die in Echtzeitbetriebssystemen die Einhaltung von Zeitbedingungen unter Voraussetzung gegebener Worst Case Execution Times gewährleisten. Verschiedene Scheduling-Verfahren werden hinsichtlich ihres Einsatzgebietes klassifiziert sowie hinsichtlich ihrer Güte und Kosten analysiert. Weiterhin werden Grundkonzepte wie Synchronisation und Kommunikation verschiedener Prozesse, gemeinsame Ressourcennutzung, wechselseitiger Ausschluss etc. betrachtet und deren Rolle beim Entwurf von Echtzeitbetriebssystemen behandelt.
mündlich oder schriftlich
