Hardware und Software eingebetteter Systeme

Lernen Sie, leistungsfähige komplexe eingebettete Systeme zu verstehen, zu entwerfen und zu realisieren.

Ob für Tempomaten, Geräte zur Motorsteuerung oder bei der Programmierung von Mikroprozessoren - die Anforderungen an den Entwurf eines leistungsfähigen Gesamtsystems aus Hardware- und Softwarekomponenten sind vielschichtig, u.a. weil Faktoren wie Größe, Reaktionszeiten, Kosten und Energieverbrauch berücksichtigt werden müssen. In diesem Kurs lernen Sie, die Problemstellungen des Hardware-/ Software-CoDesigns zu identifizieren und zu bewältigen.

Ihre Vorteile

  • Weiterbildung ohne Ausfallzeiten
  • Hohe Flexibilität durch berufsbegleitendes Lernen
  • Hohe Effizienz und Anwendbarkeit durch praxisnahe Inhalte
  • Hoher Lernerfolg durch neueste Lehr- und Lernmethoden und innovative Bildungstechnologien wie z. B. virtuelle Klassenzimmer, Lernforen, Chats oder mobile Hardwarepraktika

Nächster Starttermin

Wintersemester 2019/20
Start am 12. Oktober 2019
Anmeldung bis zum 1. Oktober 2019

Ihre persönliche Ansprechpartnerin

Studienberatung Weiterbildungsprogramm IEMS: Petra Siegrist
Petra Siegrist Studienberatung

Grundlegend befassen Sie sich mit den Möglichkeiten zur Spezifikation eingebetteter Systeme und analysieren, welche Anforderungen solche Spezifikationsmechanismen idealerweise erfüllen sollten. Sie erproben den Umgang mit verschiedenen Spezifikationssprachen und erfahren deren Vor- und Nachteile in der Anwendung.

Zur erfolgreichen Implementierung eingebetteter Systeme lernen Sie Architektur und Arbeitsweise von Systemkomponenten sowie Methoden zum Entwurf und zur Optimierung der zugehörigen Komponenten bezüglich Geschwindigkeit, Energieverbrauch und Testbarkeit kennen. Anhand verschiedener Konzepte von Mikrocontroller-Prozessorarchitekturen erarbeiten Sie, welche Konzepte zur Informationsverarbeitung je nach Optimierungsziel für bestimmte Anwendungsdomänen besonders geeignet sind.

Mit dem Blick auf die schaltungstechnische Sicht der Hardware prüfen Sie, wie sich verschiedene Entwurfsparameter für digitale Schaltungstechnik auf die Designziele auswirken, welche Trade-Offs dabei entstehen und wie die Dimensionierung von Logikschaltungen für vorgegebene Spezifikationen vorgenommen werden kann. Dieses Grundlagenwissen unterstützt Sie bei der Implementierung sequentieller Schaltungen bis hin zum Mikroprozessor-Design sowie der technischen Realisierung von Speicher.

Quelle: pro-micron
Berufsbegleitender Weiterbildungskurs Hardware und Software Eingebetteter Systeme

Welche Vorkenntnisse brauche ich?

Grundlagen der Technischen Informatik werden für diesen Kurs empfohlen.
Im Bereich Weiterbildungskurse finden Sie weitere Informationen zu den erwarteten Vorkenntnissen.

Kosten

Die Kosten inkl. Lernmaterialien, tutorieller Betreuung durch einen wissenschaftlichen Mitarbeiter und der Prüfungsleistung belaufen sich auf 2.000 Euro.

Wie läuft der Kurs ab?

Allgemeine Einführungsveranstaltung in Freiburg
Symbol Präsenzveranstaltung

Sie lernen die Fachexperten kennen und erhalten einen Überblick über die Inhalte. Das IEMS-Team führt Sie in die Methoden des Online-Lernens ein und beantwortet Ihre organisatorischen Fragen.

E-Training & Online-Meeting
Symbolbild E-Learning

Sie lernen flexibel mit E-Lectures. Zur Selbst- kontrolle Ihres Lernfortschrittes bearbeiten Sie Selbsttests und Übungsaufgaben. In Online-Meetings und über das Forum können Sie sich sowohl mit Mitstudierenden als auch mit den Tutorinnen und Tutoren über Lerninhalte austauschen und Fragen klären.

Prüfung und Zertifikat
Symbol Zertifikat

Am Ende des Semesters nehmen Sie an einer Prüfung teil. Bei Bestehen erhalten Sie ein Zertifikat der Universität Freiburg. Sie erwerben 6 Kreditpunkte (ECTS), die Ihnen im Master-studiengang IEMS angerechnet werden können.

Mehr Informationen zur Lernorganisation bei IEMS

Wofür können die Inhalte verwendet werden?

Mit den Kenntnissen über die spezifischen Eigenschaften der Komponenten eingebetteter Systemen können Sie Methoden aus der Softwaretechnik und dem Hardwareentwurf zu einer leistungsfähigen Entwurfsmethodik kombinieren und spezifische Anforderungen bei der Konzeption des Gesamtsystems berücksichtigen. Damit gelingt Ihnen sowohl der Entwurf von Hardwarebausteinen für eingebettete Systeme als auch Auswahl und Programmierung von Mikroprozessoren oder das Design der Speicherarchitektur für eingebettete Systeme.

Wie ist der Kurs aufgebaut?

  1. Spezifikationsmechanismen für Eingebettete Systeme
    1. Überblick: Spezifikationsmechanismen für Eingebettete Systeme
    2. Statecharts
    3. VHDL
    4. SystemC
  2. Entwurfsmethodik und Hardware Eingebetteter Systeme aus Architektursicht
    1. Hardware-/Software-Codesign
    2. Überblick Hardwaresynthese
    3. Hardware in a loop
    4. Informationsverarbeitung
    5. Prozessorarchitekturen für Eingebettete Systeme
    6. Speicherarchitekturen für Eingebettete Systeme
  3.  Hardware Eingebetteter Systeme aus schaltungstechnischer Sicht (Prof. Dr. Yiannos Manoli)
    1. Schaltungstechnik
    2. Realisierung von Logikschaltungen mit MOS-Transistoren
    3. Sequentielle Schaltungen & Mikroprozessor-Design
    4. Speicher
    5. Floorplanning

Welche Fachexperten betreuen dieses Angebot?

Prof. Dr. Bernd Becker
Prof. Dr. Bernd Becker
Professur für Rechnerarchitektur
Prof. Dr. Yiannos Manoli
Fritz Hüttinger Professur für Mikroelektronik
Prof. Dr. Christoph Scholl
Prof. Dr. Christoph Scholl
Arbeitsgruppe Betriebssysteme

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Ihre persönliche Ansprechpartnerin
Studienberatung Weiterbildungsprogramm IEMS: Petra Siegrist
Petra Siegrist Studienberatung

0761/203-4436

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Zur Anmeldung schicken Sie uns das ausgefüllte Anmeldeformular direkt per Mail an iems@weiterbildung.uni-freiburg.de.

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